Das große und das kleine Erlauftal werden zum Flussradel-Tal.

Das LEADER-Projekt in Kürze

Fotos: weinfranz.at

Projektträger Mostviertel Tourismus GmbH
Fördersatz 70 %
Projektlaufzeit 2019-2021
Projektleitung und Kontakt Doris Mitterböck
Themenfeld Tourismus
Bezug zur Regionsstrategie Nationales Kooperationsprojekt

Beschreibung

Die Eisenstraße und ihre 24 Mitgliedsgemeinden setzten sich zu Beginn der LEADER-Förderperiode 2014-2020 ein ehrgeiziges Ziel im Bereich Radmobilität: Schrittweise sollte sich die Region zu einer „All-in-Rad-Region“ mit den drei Schwerpunkten Familienradeln, Rennradeln und Bergradeln (MTB) entwickeln. Die Vision dahinter ist ebenso einfach wie ambitioniert: Alle 24 Gemeinden sind durch ein gut ausgebautes Radwegnetz miteinander verknüpft.

In zwei aufeinander aufbauenden LEADER-Projekten hat Mostviertel Tourismus mit Unterstützung der Region das touristische Radangebot in der Region weiterentwickelt. Der Schwerpunkt lag bisher auf dem Ybbstal mit dem Leuchtturmprojekt Ybbstalradweg. Dieser zählt mittlerweile zu den NÖ Top-Radrouten und wies zwei Jahre nach dem Start 2017 bereits eine Jahresfrequenz von 50.000 Radfahrern auf. In der Region qualifizierten sich knapp 40 Gastro- und Beherbergungsbetriebe zu radfreundlichen Partnerbetrieben. Die Stimmung in den Tourismusorten ist sehr positiv, die Nächtigungszahlen steigen. Dieser Aufschwung und die Radbegeisterung sollen genutzt werden, um den nächsten gemeinsamen Schritt zu gehen. 

Im vorliegenden Projekt Flussradeln Eisenstraße wird der Fokus nun auf das Erlauftal gelegt: Vorrangiges Ziel ist es, die Ötscherland-Radroute und den Meridianradweg im Kleinen Erlauftal als attraktive Fluss-Radwege neu zu etablieren. Dazu sind nicht-investive Routenoptimierungen (Optimierung der Routenführung), die Umbenennung in Erlauftalradweg bzw. Kleiner Erlauftalradweg sowie die Etablierung einzelner Inszenierungspunkte (Rastplätze, Infotafeln) geplant.

Damit einher geht die touristische Angebotsentwicklung, wobei Mehrtagesrunden unter dem Motto „Flussradeln“ im Mittelpunkt stehen. Eingebunden sind der Tourismus, Fachexperten und die Gemeinden im Großen und Kleinen Erlauftal.