Eine Konstante in der Regionalentwicklung seit 1990

Die Eisenstraße Niederösterreich ist seit der Gründung des Vereins „Niederösterreichische Eisenstraße“ im Jahr 1990 eine Konstante in der Regionalentwicklung im südwestlichen Niederösterreich. Nach der erfolgreichen Umsetzung der Förderprogramme LEADER II, LEADER PLUS, LEADER 2007-2013 sowie LEADER 2014-2020 erstreckt sich der Verein Eisenstraße Niederösterreich nunmehr auf 24 Gemeinden mit 63.468 Einwohnern und einer Gesamtfläche von 1.421,83 km2 (mehr als drei Mal so groß wie Wien).

Die Eisenstraße verbindet das milde, sanft-hügelige Mostviertler Alpenvorland mit der wild-alpinen Bergwelt der Ybbstaler Alpen. Heute ist sie ein Musterbeispiel für zukunftsorientierte, engagierte Regionalentwicklung, für lebendig aufbereitete Geschichte und für sorgsamen Umgang mit der Natur.

Foto © Schwarz-König

Geographische Lage

Die Landschaft der Eisenstraße Niederösterreich ist geprägt von den Flüssen Ybbs (Kleine und Große Ybbs) und Erlauf (Kleine und Große Erlauf) sowie dem Alpenvorland mit den markanten Bergmassiven Ötscher, Dürrenstein, Hochkar und Voralpe. Die Region erstreckt sich von Bergland südlich der Donau bis zur steirischen Grenze nach Göstling/Ybbs und von Sonntagberg im Westen bis nach St. Anton/Jeßnitz im Osten.

Die Eisenstraße Niederösterreich weist aufgrund ihrer Randlage drei diversifizierte Landschaftstypen auf: den eher flachen Alpennordrand rund um Wieselburg, die Flyschzone mit deren Rücken und Kuppen zwischen Waidhofen a/d Ybbs und Scheibbs und die nördlichen Kalkalpen im Süden der Region.

Der Verein umfasst ein Gebiet von 1.421,83 km² mit 63.468 Einwohnern.

Foto © Archiv Eisenstraße