Verbindung zur Eisenstraße

Andreas Töpper erwarb 1817 den „Griesshammer“ in Neubruck bei Scheibbs, den er bis 1821 zum ersten großen Blechwalzwerk der Monarchie ausbaute. 1820 ließ er daneben ein prachtvolles Herrenhaus, das heutige sogenannte Töpperschloss,  und einen Park anlegen. 1834 entstand die Töpperkapelle auf dem Werksareal. Um 1830 galt Töpper als der größte Privatunternehmer der Monarchie. In seinen Werken in Neubruck, Kienberg-Gaming und Lunz am See, aber auch in seinen Bergwerken, Köhlereien und Forstbetrieben, beschäftigte er zeitweise mehr als 800 Arbeiter.

1869 kaufte er die ehemalige Gewehrfabrik in St. Anton und richtete darin Wohnräume zur Unterstützung bedürftiger oder verunglückter Mitarbeiter ein. Am 27. April 1872 starb Andreas Töpper. Wirtschaftliche Schwierigkeiten, die schon zu Lebzeiten begonnen hatten, und die große Wirtschaftskrise 1873 führten zum Niedergang seines Lebenswerkes.

Heute besitzt St. Anton mit der Töpper’schen Bruderlade eine tolle museale Einrichtung und mit dem Töpperweg einen Eisenstraße-Themenweg, wo die geschichtliche Aufarbeitung in Form von Schautafeln umgesetzt wurde.

Daten

Bezirk: Scheibbs

Fläche: 70 km²

Seehöhe: 400 m

Einwohner per 1.1.2019: 1.199

Bewaldungsgrad: 71,67 %

Web: www.st-anton-jessnitz.gv.at

Impressionen aus der Gemeinde

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